Die Arbeit befasst sich mit der Umnutzung einer ehemaligen Gärtnerei in Bayerisch-Schwaben, um neuen Raum für Wohnen und die gemeinschaftlich organisierte Nutzung des Bestands zu schaffen.
Die Vielfalt des Wissens, das kulturelle und landwirtschaftliche Erbe der Menschen vor Ort und der gewachsene Treffpunkt, den die Gärtnerei im Betrieb darstellte, bilden die zentrale Grundlage für die geplanten Interventionen. Dafür werden die Bestandsgebäude – einschließlich der Gewächshäuser – hinsichtlich ihrer klimatischen, räumlichen und konstruktiven Gegebenheiten analysiert und Eingriffe entwickelt, die eine nachhaltige und bewohnbare Nutzung ermöglichen.
Mit der neuen Nutzung wird die Gärtnerei von einem Ort der Produktion, an dem Austausch und Wissenstransfer informell und selbstverständlich stattfanden, zu einem Ort, an dem Gemeinschaft über Pflanzen, Obst und Gemüse – und das Wissen darum – hergestellt wird. Dieser neue Treffpunkt bietet einen Ort des Austauschs und der Wissensvermittlung und stärkt so den sozialen Zusammenhalt vor Ort.
Diplomarbeit im Rahmen des Diplomand*innenseminars: Neues Wohnen im Bestand





