„Out of Necessity.“

Over the course of the past three decades Ghent-based architects Robbrecht en Daem have worked together with more than a dozen artists, ranging from Raoul De Keyser, Isa Genzken, Cristina Iglesias, Juan Muñoz, Gerhard Richter, Luc Tuymans, Franz West to Rachel Whiteread. They invited artists to make work for projects of domestic, administrative, social, cultural and even urban nature. In his talk Wouter Davidts will explore the architect Paul Robbrecht’s statement that the decision to involve artists and to make art present in their architecture grew ‚out of necessity.‘ He will present some key collaborative projects between Robbrecht en Daem and artists, while asking why the former turned to the latter in the first place. Why art? And even more crudely: why art necessarily?

Wouter Davidts lives and works in Antwerp, Belgium. He teaches at the Department of Architecture & Urban Planning and the Department of Art, Music and Theatre Studies of Ghent University (UGent). He has published widely on the museum, contemporary art and architecture.

photo: Valérie Mannaerts, Pleasure in Making, 2016, Victor Bozar Café, BOZAR, Brussels.jpg

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Krankenhaus der Barmherzigen Brüder

KRANKENHAUS DER BARMHERZIGEN BRÜDER, GRAZ

Dietger Wissounig (Dietger Wissounig Architekten, Graz)
Mag. Oliver Szmej (Betreiber, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Graz)
Moderation: Kathrin Schelling, Evelyn Temmel

Wir freuen uns sehr nach dem Symposium letzten Herbst, Dietger Wissounig mit seinem in Planung befindlichen Krankenhausprojekt für die Barmherzigen Bürder Graz vorstellen zu können:

Dietger Wissounig Architekten wurde 2003 in Graz gegründet. Dietger Wissounig studierte an der Technischen Universität in Graz Architektur, wo er auch als Lehrbeauftragter für Entwurf tätig war. Er ist ehemaliges Vorstandsmitglied des HDA (Haus der Architektur) Graz und Mitglied in verschiedenen Gestaltungsbeiräten, wie etwa dem Verein für BauKultur Steiermark. Das Büro erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, z.B. 2016 den European Copper in Architecture Award oder die Nominierung für den Mies van der Rohe und den Piranesi Award. Über die letzten zehn Jahre profilierte sich das Büro v.a. mit Projekten im Städte-, Wohn- und Verkehrsbau, insbesondere mit Bauten im Gesundheitswesen, wie einer Reihe von Pflegewohnheimen.

Zu den Projekten aus dem Bereich der Gesundheitseinrichtungen zählen Projekte unterschiedlicher Art und Größe: vom Rollstuhlgerechten, – Holzbau, – Passivhaus G (Klagenfurt, 2008) über das Sozialzentrum und ‘Am Rain’, Betreutes Wohnen (Nenzing, 2013) und das Pflegeheim Erika Horn (Andritz, 2016) bis hin zum Gesundheitszentrum Josefhof (Graz, 2019).

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Kantonsspital Graubünden: Staufer & Hasler Architekten

KANTONSSPITAL GRAUBÜNDEN, CHUR (CH)

Thomas Hasler (Staufer & Hasler Architekten)
Moderation: Tina Gregoric

Das Büro Staufer & Hasler Architekten wurde 1994 von Astrid Staufer und Thomas Hasler gegründet. Dank Wettbewerbserfolgen konnten in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Bauten in der Ostschweiz, Zürich und Graubünden realisiert werden. Aussergewöhnlich ist das breite Spektrum an unterschiedlichen Baugattungen und Massstäben: Es umfasst öffentliche Schul-, Verwaltungs-, Gesundheits-, Sport- und Kulturbauten ebenso wie den Wohnungsbau und reicht von Stadtplanungen bis hin zur Bauausführung. Der direkte Austausch mit der (ost-) schweizerischen Handwerkskultur hat die Entwurfstätigkeit des Büros stets stark befruchtet. Parallel zur Bürotätigkeit sind auch die Gründungspartner stets aktiv in der Lehre tätig; seit 2011 führen sie – nach einem gemeinsamen Lehrauftrag an der ETHZ und einer Professur an der EPFL – eine Doppelprofessur für Hochbau & Entwerfen an der TU Wien. 2015 erhielten sie gemeinsam den Prix Meret Oppenheim des Bundesamtes für Kultur (BAK).

Wir freuen uns Herrn Hasler mit dem Projekt Kantonsspital Graubünden in unserer Vortragsreihe begrüßen zu können.

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exclusive ARCHITEKTUR inklusive

„Randgruppen brauchen viel mehr Zuwendung“ ist das Credo von Alexander Hagner: Seit über zehn Jahren engagiert sich sein Büro gaupenraub+/- in Projekten für benachteiligte Menschen. Bekannt wurden gaupenraub+/- insbesondere durch Projekte wie VinziRast-mittendrin, ein Gebäude für das Zusammenleben von obdachlosen Menschen und Studierenden, die Notschlafstelle VinziRast oder das Memobil, ein Möbel für Demenzkranke. Weitere Projekte sind unter anderem das Eiermuseum für den Bildhauer Wander Bertoni in Winden am See, die Sanierung und Erweiterung des Betriebsgebäudes von MCM Klosterfrau Healthcare Group, sowie der Büroumbau zur Denkfabrik der Agenda Austria von Franz Schellhorn.

 

Alexander Hagner studierte nach einer Tischlerlehre Architektur an der Universität für angewandte Kunst in Wien bei Johannes Spalt und Wolf D. Prix und gründete 1999 gemeinsam mit Ulrike Schartner das Architekturbüro gaupenraub+/- in Wien. Neben zahlreichen Lehraufträgen und Gastprofessuren an der Akademie der bildenden Künste Wien, TU Wien, TU Graz, Kunstuniversität Linz und NDU St. Pölten ist Alexander Hagner seit 2016 Professor für Soziales Bauen an der Architekturfakultät der FH Kärnten.

Abbildung: VinziRast-mittendrin, Wien, 2013. Foto: © Christoph Glanzl

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Town as Dispersed Hotel – Bale in Istria und Wege für Mureck/Trate – Poti za Trate/Mureck

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Town as Dispersed Hotel – Bale in Istria
Design Studio 2015/2016

After decades of a booming tourism industry with devastating impact on territories and economies all over the world, are there smaller-scale, non-intrusive ways of tourism? The compact stone-built town of Bale in Istria, managed to avoid countless forms of European coastal devastation and thus sets the potential to rethink the town itself as a polygon for a locally-oriented alternative in the form of a specific dispersed hotel. The design studio pursues the ongoing development of nanotourism as a creative critique of the current environmental, social and economic downsides of conventional tourism, by offering a participatory, locally oriented, bottom-up alternative. By understanding and identifying the site-specific cultural, historical, material and social stratums of Bale the design studio aims to integrate and recompose these notions within the tangible design project. How can the nanotourist principles of bottom-up, participation, community and environmental responsibility drive this critical yet progressive design approach to rethink the organisation and experience of the town as an accommodation territory?
 
Konzept, Redaktion und Organisation:
Tina Gregoric, Johannes Paar
 
Assistenz:
Basilis Neururer
 
mit Beiträgen von den Studierenden:
Osama Almughanni, Weronika Bogal, Clarissa Meneghetti Brendler, Urska Gantar, Tin Jelavic, Besarta Krasniqi, Jonathan Lutz, Adam Lyko, Igor Petrychenko, Thomas Sommerauer, Raphael Thalmeier, Barbora Tothova, Kenan Zvizdic
 

Wege für Mureck/Trate
Poti za Trate/Mureck

Das Buch ‚Wege für Mureck/Trate‘ dokumentiert die Auseinandersetzung mit dem räumlichen Ensemble an der österreichisch-slowenischen Grenze in Mureck/Trate rund um den Grenzübergang an der Murbrücke und das Schloss Obermureck. Elias Dorner, Eva Mair und Johannes Paar haben sich dem Ort gemeinsam mit einer Gruppe von ArchitekturstudentInnen analytisch angenähert, haben anhand architektonischer Entwürfe räumliche Visionen entwickelt und schließlich erste aktivierende Eingriffe baulich umgesetzt. Die Dokumentation versteht sich als Momentaufnahme, als Sammlung diverser Sichtweisen und Meinungen, als Diskussionsgrundlage und als Nährboden für weitere Entwicklungen.
 
Konzept, Redaktion und Organisation:
Elias Dorner, Eva Mair, Johannes Paar
 
Assistenz: 

Sophia Garner, Amanda Sperger
 
mit Beiträgen von den Studierenden:
Tobias Amann, Philipp Blum, Konstantin Felber, Philip Folwark, Moritz Gaiser, Sophia Garner, Michaela Gebetsroither, Vadim Ghiorghiu, Roswitha Goy, Elis Haçkaj, Philipp Hausladen, Theresa Herbst, Laura Hernández Gil, Amina Karahodzic, Ricarda Kohler, Fatoumata Kourouma, Peter Kuttner, Aline Lugner, Pavel Nikolov, Bogdan Palade, Theresa Reiter, Flora Schleritzko, Lorenz Schreiner, Amanda Sperger, Magdalena Süss, Sayako Urayama, Cristina Vlascici, Ivan Vratnica, Anastasia Wieser, Anne Wunderlich, Allen Zwatzl

 
© 2018 Abteilung für Gebäudelehre und Entwerfen
Institut für Architektur und Entwerfen
TU Wien​